Heroes of Tomorrow – Episode 4

Episode 4: Family Burdens

 

Primrose – 2. September 2018

 

Ich hielt meine Atmung flach. Die Nacht war erstaunlich kalt für Anfang September. Vorsichtig balancierte ich auf meinem rechten grossen Zeh. Die Teichoberfläche unter mir war jetzt fast komplett gefroren. Auf den ersten Blick erkannte man das Muster des Eises gar nicht. Wenn man jedoch genauer hinsah, erkannte man die Schneeflocken und Wassertropfen, die sorgsam in das Eis eingearbeitet waren. Mein Training hatte sich wirklich ausgezahlt.

 

Das Schulgelände war wie ausgestorben. Warum auch nicht, es war ja schliesslich 11 Uhr in der Nacht. Untypische Zeit, um zu trainieren, aber ich konnte einfach nach der Schule noch nicht nach Hause. Mit Dad zusammenzuleben. Wurde immer schlimmer. Ich dachte an Shoto… an Leo… und an Mom. Mir steckte ein Kloss im Hals, und meine Augen wurden feucht. Bevor ich es merkte verlor ich mein Gleichgewicht. Ich versuchte, mich noch zu fangen, aber bevor ich es versah ging das Eis knirschend in die Brüche und ich war Unterwasser.

 

Einen Moment lag ich nur so im Wasser und sah zum Vollmond hoch. Er tauchte die Nacht in ein geisterhaftes Licht. Ich wünschte mir, die Zeit anhalten zu können. Aber dann tauchte plötzlich eine Silhouette auf und zog mich aus dem Wasser. Ich sah in Nates Gesicht: «Alles… ok… mit dir?» Er war völlig ausser Atem und trug seinen blauen Jogginganzug. «Ja… ja, alles ok. Was machst du hier?» Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. «Dasselbe könnte ich dich fragen», sagte er lachend. «Nein, ich bin nur hier um etwas zu Joggen. Das Parkgelände der Schule ist echt gut für sowas. Macht den Kopf frei.»

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Heroes of Tomorrow – Episode 3

Episode 3: Class 1A

 

Nate – 13. August 2018

 

Der salzige Geruch der Upper Bay kam mir entgegen, als ich den Hafen erreichte. Die Sonne ging erst gerade auf. Ich musste wegen dem Weg zur Fähre und der Fährenfahrt selbst jetzt besonders früh raus. Die neuen Magnetschienen-U-Bahnen machten es aber leichter und schneller. Ok… erster Schultag. Wird schon. Ich richtete meine Jeansjacke, deren Fellfütterung mich gut vor der langsam anrollenden Herbstkälte schützte. Prim hatte mir schon geschrieben, dass wir offenbar in derselben Klasse sassen. Schön, dann hatte ich schon mal jemanden, mit dem ich mich verstand. Was Mason und Lamb anging… Mason und ich hatten seit Beginn der Sommerferien nicht gerade viel kommuniziert, und Edward hatte sich nach der Siegerehrung nach den Prüfungen sofort verdrückt. Naja, mal sehen.

 

Ich schlenderte zur Fähre und scrollte dabei meinen Chatverlauf mit Prim durch. Seit der Prüfung hatten wir jeden Abend miteinander geschrieben. Ich hatte schnell herausgefunden, dass sie eher der artistische Typ war. Photographie, Skizzenmalerei, alles was dazugehörte. Sie freute sich ziemlich auf die neue Schule. Ich war mir da nicht so sicher. Der ganze erste Jahrgang wusste jetzt, dass ich ein Akio war. Das würde es nicht gerade leicht machen. Meine schwarzmalerischen Gedanken wurden von lautem Gezanke unterbrochen.

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Fan-Fiction

The Legend of Zelda: Breath of the Wild  

Bonus Chapter: Courage, Wisdom and Power

I pulled Epona to a stop. We finally reached the gates of Hyrule Castle. It has been a harsh trip getting here for sure. Making it past all those monsters and the Guardians. I needed to admit, that the Shiekah-Tribe, which had built these ancient spider robots 10 000 years ago, really must have known what they were doing. I got off from my loyal horse, which just shook her mane. She looked like she was worried.

No worries. Nothing can go wrong. I’m just trying to save a princess from the demon king himself, who are both located on top of an extremely high-guarded castle. What could possibly go wrong right?

 I quitted my anxious thoughts, gave Epona a last loving pat on the back and then climbed the outer castle wall. The castle was huge. Apart from the overwhelming decay and the smell of death in the air, it was just like 100 years ago, the time I last saw it. The city around the castle was all in ruins, nothing left of the people that had once lived there. The castle itself was mostly positioned on the huge hill in the middle of the complex. And in the middle, the highest point of the building, there was the throne room. That was my destination. But there was one thing I needed to do first. I looked to the right of the throne room. There it was, the only thing that seemed kind of untouched: Zelda’s studying tower… and also, her room. Weiterlesen