Eine kleine Geschichte zur Zeit.

Hallo, ich melde mich hier wieder mal zu Worte mit einem kleinen Artikel zur Zeit. Bevor wir über die Zeit reden können, müssen wir zuerst definieren, was Zeit überhaupt ist. Die Zeit ist gemäss Wikipedia eine Abfolge von Ereignissen in der die Entropie in einem System zunimmt. Das Formelzeichen ist ein t. Der kleinste messbare Abschnitt nennt sich die “Plank-Zeit”, welche bei 10^(-43) Sekunden ist. So jetzt genug mit der Physik und zur Geschichte.

Was ist die Zeit, wenn nicht wir nicht die Physik betrachten? Gute Frage, Zeit ist etwas, was wir allgemein immer zu viel und zu wenig haben. Wenn wir im Stress sind, haben wir zu wenig, wenn wir uns hingegen langweilen zu viel. Somit resultiert, dass Zeit immer abhängig vom Betrachter und dessen Zustand ist. Aber viel interessanter betrachte ich als Autor dieses Artikels das Wesen der Zeit im Zusammenhang mit zu wenig Zeit.

Also lass uns eine Person A und Person B erschaffen und sagen, dass A und B immer im Stress sind. (Auch wenn sie in der Bar sind, denn dann diese Bar heisst nämlich Stress.) So nun fragt Person A Person B, ob sie was zusammen machen wollen. Person B hat aber keine Zeit. Was heisst dies? B will sich nicht Zeit nehmen, für A. Was wenn B nun wirklich keine Zeit hat, weil sie dann bereits einen Termin hat? Dann lässt sich dies ganz einfach beantworten: B kann auch einen alternativen Termin anbieten. Ist dies nicht der Fall, kommuniziert B: “Du bist mir nicht so wichtig, ich will keine Zeit mit dir verbringen.” Dafür brauche ich als Student in Elektrotechnik und Informationstechnologie kein Studium in Psychologie.

Das Leben hält für uns im Leben ganz viele Prüfungen bereit, in denen Aktionen gefragt sind. Diese müssen wir wie Klausuren in der Schule betrachten. Wir lösen diese unter Zeitdruck. Die einzigen zwei Unterschiede sind, dass wir a) nicht immer Wissen, dass das Leben uns gerade prüft und b) kein Wissen abgefragt wird, sondern unsere Entscheidungen. Dies müssen wir aber auch unter Zeitdruck lösen. Denn keine Aktion ist auch eine Aktion. Das ist wie die Aussage von Paul Watzlawick:”Man kann nicht nicht kommunizieren”. Vielleicht ist diese Prüfung auch eine in Kommunikation? Wer weiss dies schon?

Aber wie dem auch sei, Zeit ist immer beschränkt und für die verfügbare Zeit gilt: Sie wird immer kleiner je grösser der aktuelle Wert der Zeit ist. Bis irgendwann die Verfügbare Zeit den Wert 0 hat. Aber erst wenn wir uns dieser 0 nähern, stellen wir fest, dass wir keine Zeit mehr haben. Bis dahin handeln wir, als ob sie unbeschränkt wäre. Hierbei kommt die Frage auf, ob man den genauen Todeszeitpunkt wissen will, oder besser nicht. Ich habe mir hierzu Gedanken gemacht, welche ich nun mit euch teile:

Da ich heute optimistisch bin, erst mal die positiven Dinge: Falls wir dies wissen, dann haben wir den Vorteil, dass wir uns von allem verabschieden können und unsere “Bucket List” abarbeiten können, bevor es zu spät ist. Frei nach dem Song “Last Night on Earth” der Schweizer Band “Pegasus”. Wir haben somit am letzten Tag alles gemacht, was notwendig ist und leben ohne irgendeine Ungewissheit.

Nun, die Kehrseite wäre, dass man unter Umständen nicht mehr entspannen kann, da der Druck kontinuierlich zunimmt, je näher wir uns diesem Zeitpunkt nähern. Dies wäre wohl oder übel ein recht beschissener Tag.

Wie auch immer, schlussendlich würde ich nicht aufgrund der Vorteile oder Nachteile entscheiden sondern im Affekt wohl die Abfrage starten. Falls ich jedoch komplett rational entscheiden dürfte, gehe ich auf ein Nein, da man somit jeden Tag leben kann, als wäre es ein super Tag. Bis ins Gras gebissen wird.

Wir fassen diesen nichtssagenden Artikel zusammen: Grundsätzlich hat man nie Zeit, und deshalb ist Zeit eine Sache der Prioritäten. Und die Auswahl zu haben, seinen genauen Todeszeitpunkt zu kennen oder nicht ist auch keine schöne Wahlmöglichkeit.

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