Review: “Im Auge des Taifuns: Ein Juan-Cabrillo-Roman” von Clive Cussler

Wie bei den meisten “Juan-Cabrillo-Romanen” von “Clive Cussler” beginnt der Thriller mit einem Prolog, der mehr Fragen aufwirft als klärt. Nachdem der rasante Prolog gelesen wurde, kommen mehr Fragen auf, als geklärt werden. Um genau zu sein, werden keine Fragen geklärt, sondern nur welche aufgeworfen. Der Autor beherrscht es hier sehr gut einen Raketenstart vorzunehmen und keine halben Sachen zu machen. Aber bleibt es danach auch so spannend?

Schon das Cover verspricht dem Leser Action mit Juan Cabrillo.

Nachdem der Autor im Prolog auf das Gaspedal drückt, kommt der Leser direkt mit Juan, Eddie und dem ganzen Trupp der Corporation in Kontakt und der Autor bringt es nochmals fertig das Spannungsfeld in der Mission zu steigern. Der Leser bekommt daraufhin das Gefühl, dass die Spannung nicht noch grösser werden kann, doch da irrt er sich massiv. Denn diese wächst exponentiell im Verlauf des Krieges gegen kommunistische Aufstände. Durch die diversen “Story-Twists” wird garantiert, dass der Leser die nächste Seite nicht voraussehen kann.

Dieses Buch garantiert eine Spannung, die höher als diejenige einer Hochspannungsleitung ist.

Jonas

Da Spannung nicht das einzige ist, hat dieses Buch auch noch eine sehr exakte und gute Beschreibung der Welt und der Handlung. Diese Beschreibung verdeutlicht sehr stark die Handlung und wirkt sich auch auf diese ein. Dies macht die Handlung glaubwürdiger und bewirkt, dass der Leser sich um so mehr die Welt vorstellen kann.

Auch sehr interessant sind die verschiedenen Handlungsstränge, die wie es am Anfang scheint überhaupt nichts miteinander zu tun haben, jedoch schlussendlich zusammenführen. Auch hier geht ein sehr grosses Lob an den Autor, der dies fertig bringt und damit noch mehr Fragen aufwirft und die Spannung damit hebt. Somit ist auch die Handlung eine super Erfindung, die abgesehen von einigen kleinen Details sehr glaubwürdig ist.

Aber ein Buch ist nichts ohne die Charaktere. Hier gibt es einige Protagonisten, und viele Nebenfiguren. An sich ist die Anzahl an Charakteren eher an der oberen Schmerzgrenze, aber noch absolut verträglich. Diese Charakteren weisen jeweils ein mehr oder weniger tieferes Charakterprofil auf, welches super auf die einzelnen Charaktere passt. Zum Teil sind die Charaktere ein wenig oberflächlich, jedoch scheint dies auch gewollt zu sein, damit sie in ihre Rolle passen.

Somit ergibt sich folgende Bewertungskritieren mit ihren jeweiligen Punkten von 1 bis 10, wobei 10 das beste ist.

BewertungskriteriumErreichte Punktzahl
Spannung10
Beschreibung10
Charaktere7

Dies gibt 27 von 30 möglichen Punkten und dem Buch eine absolute Kaufempfehlung. Denn die Spannung ist absolut gut, Beschrieben als ob der Leser selbst dabei gewesen wäre und die Charaktere sind fast immer glaubwürdig. Ich habe dieses Buch mit 589 Seiten innerhalb von weniger nur 10 Stunden gelesen.