Day 3: New York: Bus Tour, Brooklyn Bridge

Hallo zusammen! Ich melde mich wieder mal zu Wort! (Mittlerweile habe ich mich sogar schon an den Ich-Erzähler gewöhnt :D)

Heute Morgen war vom Jetlag freilich nicht mehr viel zu spüren, auch wenn ich bereits um 6 Uhr Morgens aufgewacht bin. Das ist doch eine gute Zeit für einen stinknormalen Schultag, nicht? Warte! Es ist ja gar kein Schultag, denn es sind ja Ferien! Mist, doch nicht ganz so perfekt. Da das Frühstück viel später geplant war, war das Ziel, dass ich nochmal probiere eine kurze Zeit zu schlaffen. Beim Frühstück hatte es plötzlich viel mehr Personen, als die Tage davor. Wir waren aber auch eine volle Stunde später beim Frühstück als die Tage davor. Ist das nun eine Korrelation oder Kausalität? Wer weiss.

Nach dem wir eine Ewigkeit hatten um auszuwählen, welche Bus Tour wir bei welchem Unternehmen nehmen, ging es los zum Times Square, um die Tickets zu kaufen. Die Wahl der Bustour ist ein schönes Beispiel, das es nicht nur auf die Qualität des Verkäufers ankommt, sondern auch auf das Produkt. Denn der Verkäufer einer ausgeschiedenen Bustour, war massiv besser, als derjenige der Bustour, die wir ausgewählt haben. In der Umgebung des Times Squares wollten mehrere Dutzend Verkäufer uns auch noch ihre Bustouren andrehen. Da wir uns jedoch schon entschieden hatten, warteten wir darauf, bis einer der Verkäufer des Busunternehmens, welches wir ausgewählt hatten uns ansprach. Alle diese Verkäufer haben zwei Dinge gemeinsam, sie verkaufen ein sehr ähnliches Produkt und sie sind sehr aggressiv. Aber es scheint zu funktionieren und man sollte ja nie ein funktionierendes System ändern, oder? 😀

Nachdem wir den Bus kurz suchten, fuhren wir mit ihm los. Zuerst fuhr er entlang des Central Parks. Danach ging es in ein malerisches Stadtviertel und zu guter letzt nochmals entlang des Central Parks. Es gab immer jemand, der etwas erzählt hat zu dem was man gerade sah. Zu beginn war er etwas schwer zu verstehen, aber man konnte sich daran gewöhnen. Ich vermute am Akzent nach, dass er ursprünglich aus den Südstaaten kommt, aber sicher bin ich mir nicht. Nachfolgend noch ein paar Bilder von der Bustour.

Das Kunstmuseum, hat sicher ein schönes Gebäude…
Dies ist eine der grössten Kirchen im gotischen Still. Das ist jedoch nicht mit dem Gothic Kleidungsstil zu verwechseln. (Wobei beides schön sein kann… –>Besonders diese Kirche ist es ja…)
In dem Gebäude in der Mitte soll Ghostbusters zum Teil gespielt haben und auch dort gedreht worden sein….
Ein posierendes Grauhörnchen

Nach der Bustour ging es mit einem Sandwich in den Central Park. Über den Central Park habe ich bereits geschrieben, aber er ist immer noch eindrücklich. Zum Beispiel dieses Grauhörnchen. Es mag herzig sein, aber es sollte in den verreinigten Staaten bleiben, denn es vertreibt unser einheimisches Eichhörnchen. Darüber lässt sich einiges schreiben, welches aber definitiv nicht hier in diesen Ferienblog hereingehört.
Dieses Grauhörnchen, ist meines Erachtens nach viel zu zutraulich, denn es kam auf weniger als einen Meter an mich heran, als ich mein Sandwich am essen war. Auch war es schwer es zu vertreiben. Daran sieht man sehr gut, dass es sich daran gewöhnt ist, dass Menschen (zu) nett zu ihm sind. Ich finde dies nicht gut, aber schaden will ich diesem herzigen Tier auch nicht.

Habt ihr gewusst, dass der Central Park komplett von Menschen gestaltet worden ist? Ich muss sagen, eigentlich ist es logisch, aber trotzdem absurd.

Nachher sind wir noch nach Brooklyn mit der Metro um die “Brooklyn Bridge” zu sehen. Wir sind die ganze Brücke rüber gegangen und haben dort von ihr auch noch die “Manhattan Bridge” gesehen. Die Brooklyn Bridge st eine eindrückliche und schöne Brücke, jedoch zum darüber gehen eher Suboptimal, denn die vielen Abgase und die Spiegelungen der vielen Autos sind einfach nicht mehr schön. Alles in allem trotzdem ein schöner kleiner Abstecher.

Das Abendessen war wirklich gut. Es gab italienische Lasagne. Die Lasagne schmeckte wirklich gut, jedoch war die Portion ein bisschen zu gross.

Alles in allem ein schöner Tag hier in New York, auch wenn vorerst der Letzte. Ich hoffe auf weitere schöne Tage hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.