The Legend of Zelda – Breath of the Wild: Review

Ein frisches Lüftchen aus der Wildnis

AK – The Legend of Zelda – Breath of the Wild: Eine kurze Review

Seit dem 3.3.2017 ist der neueste Ableger der The Legend of Zelda Reihe auf der Wii U und der Nintendo Switch erhältlich. Bis jetzt macht das Spiel seinem Namen alle Ehre; Praktisch jeder Nintendo-Switch-Besitzer besaß in den ersten Monaten des Konsolen-Launchs dieses Spiel. Nintendo ist sagenhaft stolz auf den Launchtitel der Switch, aber was denke ich denn so darüber? In diesem kleinen Beitrag werde ich meine höchstpersönliche Meinung zum Spiel in Form einer Review und einer Wertung abgeben.

Ich nutze die Gelegenheit meiner ersten Review auf diesem Blog, um mein vorgehen bei solchen zu erklären: Ich werde immer so vorgehen, dass ich die wichtigsten Faktoren des Spiels auswähle, sie mit Zahlenwerten auswerten und schließlich meine Endwertung mit dem Durchschnitt dieser Zahlenwerte ermittle. Nun aber genug der Erklärung. Zeit mit der Analyse von Links neuestem Abenteuer zu beginnen.

Story

Die Story von Breath of the Wild beginnt wie so oft; Link erwacht nach einem Schläfchen. Nur ist es dieses Mal ein Schläfchen, dass an die hundert Jahre gedauert hat. Ohne Erinnerungen muss der Held erfahren, wie das Land Hyrule in seiner Abwesenheit vor die Hunde gegangen ist und wie sein Schützling, Prinzessin Zelda, sich für das Wohl von ganz Hyrule im Hyrule-Schloss mit samt Dämonenbestie Ganon versiegelte. Im Verlauf der Story findet Link seine verloren Erinnerungen rund um Hyrule und trifft Personen aus seiner Vergangenheit wieder. An vielen Stellen fand ich die Story sehr mitreißend und emotional. trotzdem war sie aufgrund des fehlenden Fokusses schlicht und einfach zu kurz und zu wenig vertieft. So kann ich der Story von Breath of the Wild nur 5 von 10 Punkten geben.

Musik

Auch die Musik lässt in Breath of the Wild noch zu wünschen übrig. Nur wenige der zeitlosen Zelda-Tracks haben es ins Spiel geschafft. Einige sind zu untertönig und selten vorhanden, wie Zeldas Wiegenlied und die Hymne der Zeit, andere sind gar nicht präsent, wie die Hymne des Sturms. BotW hat einfach keine Musik, welche zum mitsummen anregt und abgesehen vom Hauptthema und der Musik bei den Bosskämpfen ist die Musik auch nicht sehr einprägsam. Trotzdem hat sich die Musik an das kaputte und stille Ambiente des Spiels gehalten, weshalb ich hier 7 von 10 Punkten gebe.

Grafik

Breath of the Wild holt aus den maximalen 1080p der Switch nur 900p heraus. Auch läuft es nur mit 30fps, was für die heutigen Standards schon sehr veraltet ist. Auf der Wii U sind die Verhältnisse noch schlimmer. Aber das Spiel kann diese Negativpunkte mit der Liebe zum Detail ausmerzen. Der gewählte Grafikstil, der an einem japanischen Zeichenstil angelehnt ist, ist zwar nicht mehr so hyperrealistisch wie zur Ankündigung vor einigen Jahren, passt aber perfekt zur Spielwelt und der Atmosphäre. Hier gibt es von mir 9 von 10 möglichen Punkten.

Gameplay

Kommen wir zum besten Teil: dem Gameplay. Als ich das Spiel spielte war ich von der offenen Welt des Spiels fasziniert. An jeder Ecke der riesigen Welt gibt es etwas zu erledigen. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich eine bestimmte Sache erledigen wollte und diese dann vollkommen aus den Augen verlor, weil es noch so viel anderes zu tun gab. Die Welt ist so lebendig wie seit Majoras Mask nicht mehr und die Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Von mir 10 von 10 Punkten.

 

So kommen wir auf eine Wertung von 8 von 10 Punkten. Allgemein und als eingefleischter Zelda-Fan kann ich das Spiel nur weiter empfehlen und jedem der eine Switch oder eine Wii U hat raten, sofort in den nächsten Laden zu rennen und sich das Spiel zu kaufen. Ich bin mir sicher, dass niemand diesen Kauf bereuen wird.

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